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Straßenfest "Nienhagen ohne Rechtsrock" am
28.06.2014
Keine Begleitmusik
zu
Hass und Gewalt
in
Nienhagen
Bürgerbefragung "Rechtsrock in Nienhagen"
Zur Skinhead-Party am 26.05.2012 äußerte der Eigentümer des Festivalgeländes, dass er seinen Grund und Boden nicht mehr für solche Konzerte zur Verfügung stellen würde, sofern sich die Bürger von Nienhagen gegen die Konzerte ausprechen (MDR "Sachsen-Anhalt heute" berichtete). Unsere Initiative nahm dies zum Anlass, eine Bürgerbefragung in Form einer Briefwahl zu initiieren.

Jeder kommunalwahlfähige Bürger erhielt deshalb Ende Oktober 2012 seine Abstimmungsunterlagen mit der Bitte, den Wahlzettel bis zum 09.11.2012 zurück zu senden.

Am 12.11.2012 wurde der Rücklauf unter Anwesenheit von Initiativevertretern, des Eigentümers der Hopfendarre, der Presse und einem Mitarbeiter der Verwaltung (als unabhängiger Beobachter) ausgewertet. Mit einer erfreulich hohen Wahlbeteiligung von fast 2/3 aller Wähler (62% - 200 von 326) sprachen sich die Nienhagener Einwohner zu 80% (160 Stimmen "Nein" - 40 Stimmen "Ja") klar gegen die Konzerte aus.

Erstaunlich war außerdem, dass von den "Nein-Stimmern" viele die Möglichkeit nutzten, ihren Namen zu ihrer Stimme zu setzen - mutig ihr Gesicht zu zeigen. Von den 40 "Ja-Stimmern" hingegen, die ja nun wahrlich nichts zu befürchten haben, versteckten sich alle hinter der Anonymität!

Der Eigentümer der Hopfendarre wiederholte im Anschluss seine Zusicherung, dass aufgrund des eindeutigen Ergebnisses das Gelände nunmehr nicht für Rechtsrockkonzerte zur Verfügung stünde (s. a. Volksstimme vom 14.11.2012).

Das Ergebnis zeigt: Die Nienhagener interessieren sich für ihren Heimatort.
Das Ergebnis zeigt aber auch deutlich: "Rechtsrock ist in Nienhagen unerwünscht!"